Eine blaßblaue Frauenschrift

Eine blaßblaue Frauenschrift WERFEL, Franz

Wien, im Oktober 1936: Ein Brief, adressiert mit blassblauer Frauenschrift, bringt Leonidas' Leben ins Wanken. Mit einem geerbten Frack hat er, der unbedeutende "Sohn des hungerleidenden Lateinlehrers", einst Zugang gefunden zu den Kreisen der Macht. Die schöne, junge und schwerreiche Amelie Paradini hat ihn geheiratet, er ist zum Sektionschef im Ministerium für Kultus und Unterricht avanciert. Doch dann erhält Leonidas ein Bittschreiben von Vera Wormser, Tochter einer Wiener jüdischen Familie, das ihm privat und beruflich den Boden unter den Füßen wegzieht. 'Eine blaßblaue Frauenschrift' erschien erstmals 1941 und gilt als einer der besten Romane, die Franz Werfel verfasst hat. Leonidas, aus kleinen Verhältnissen zum Sektionschef im Wiener Unterrichtsministerium aufgestiegen - nicht zuletzt durch die Ehe mit der reichsten Erbin der Stadt -, erhält im Herbst 1936 einen Brief von Vera Wormser. Die Tochter eines jüdischen Arztes, mit der er vor 18 Jahren, bald nach seiner Heirat, den 'einzigen echten Liebesrausch im Leben' erfahren hat, bittet ihn, einem Jungen zu helfen, der im nationalsozialistischen Deutschland nicht länger das Gymnasium besuchen darf
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Specificaties

ISBN
9783596293087
Uitgever
FISCHER Taschenbuch
Druk
1e
Verschenen
01-01-1990
Taal
ger
Bladzijden
160 pp.
Bindwijze
Paperback
Genre
Literatuur overige

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